Salutogenese - sorge selbst für deine Gesundheit

deine selbstheilungskräfte sind kostenlos

Krank sein ist teuer. Und bis man eine Therapeutin* gefunden hat, die zu einem passt, vergeht manchmal wertvolle Zeit. Wenn du aber deine Selbstheilungskräfte aktivierst, kannst du schneller gesund werden und einen Haufen Geld sparen.

 

Zuerst solltest du dir beibringen, wieder richtig zu atmen, zweitens, viel bessere Nahrung aufzunehmen und drittens, dich vernünftig zu bewegen. Mit jedem Tag, an dem du diese drei Hauptbestandteile eines gesunden Lebensstils durchziehst, wird naturgemäß wieder etwas mehr Lebensenergie und Lebensfreude zurückkehren, sodass du dich langsam selbst stabilisieren kannst. Ja, ich weiß, das klingt banal - und das ist es auch. Deshalb braucht man dafür ja auch keine Profis**...

 

Alles hängt miteinander zusammen: Gesundheit ist eine ganzheitliche Sache

 

Die konventionelle Medizin ist eine tolle Angelegenheit, wenn du in  Not bist. Dann kannst du dich beruhigt in ihre Hände begeben und darauf vertrauen, dass sie dir bestmöglich hilft, z.B. bei einer Blinddarmentzündung, nach einem Unfall  oder bei einem Herzinfarkt.

 

Aber bei chronischen Leiden ist das Rumdoktern an einzelnen Symptomen nicht unbedingt der beste Weg zur Heilung. Ganzheitliche Mediziner konzentrieren sich daher lieber auf die Ursachen und betrachten sowohl den gesamten Köper, als auch die Psyche und die Emotionen.

 

Physikalisch betrachtet, besteht unser Körper aus Protonen, Neutronen und Elektronen, also aus Energie verschiedener Schwingungen und in den Zwischenräumen herrschen die faszinierenden Gesetze der Quantenmechanik. So esotherisch das auch klingen mag, aber für die Traditionelle Chinesische Medizin steht fest, dass sich eine Krankheit da festsetzt, wo die Lebensenergie gestört ist. Ich finde das klingt plausibel und wenn du das auch so siehst, dann weißt du auch, wie Heilung funktioniert.

 

Seelenklempner an Bord

 

Das Misstrauen der Schulmediziner gegenüber der heilenden Kraft der Sprache, des Bewusstseins und des Unterbewusstseins ist unbegründet: Die guten alten "sprechenden Ärzte" sind ausgestorben, dabei ist das Konzept der "Sprechstunde" früher Hauptbestandteil ihrer eigenen ärztlichen Kunst gewesen. Diese segensreiche Komponente kostete Zeit und wurde dem Sparwunsch der Krankenkassen geopfert. Sicher haben Psychotherapeuten auch deshalb so viel zu tun, weil Ärzte aufgehört haben, mit ihren Patienten Gespräche zu führen.

 

Die Kraft des Wortes oder der Einbildung wird heute belächelt, dabei wirken pharmakologischen Studien Placebos oft genauso gut wie der echte Wirkstoff, weil Probanden sich einbilden, sie hätten das richtige Medikament erhalten. Das ist kein Gegenargument, sondern ein Beweis für die Effizienz der eigenen Selbstheilungskräfte.

 

Es hat sich zwischen Schulmedizin und ganzheitlicher Medizin ein sonderbarer Konflikt zu Lasten der Patienten entwickelt: wer nach Alternativen zur  Schulmedizin sucht, wird leicht als Verschwörungstheoretikerin oder linksgrünversiffte Ökoschlampe verunglimpft.   Scheiternde Homöopathen werden als Scharlatane diskreditiert und die gesamte Naturheilkunde gleich mit,  scheiternde Ärzte sind dagegen keine Meldung wert.

 

Probieren wir das doch mal aus

 

Solche Kampagnen beeinflussen die Meinungsbildung und weil beide Seiten großartige Erfolge vorweisen können, wird Heilung wird zur Glaubensfrage und der Widerstreit der Diskurse wird zum Glaubenskrieg, bei dem die Sekten sich gegenseitig Mitglieder abjagen anstatt zusammenzuarbeiten. Warum probieren wir es stattdessen nicht lieber mit einer medizinischen Ökumene?

 

Wie oft hat dir dein Arzte gesagt: "Probieren Sie das mal aus und kommen Sie in sechs Wochen wieder"? Und wie oft warst du danach geheilt?

 

Es strömen nicht nur immer mehr Patienten auf eigene Kosten in das Lager der Naturheilkundigen, Heilpraktikerinnen, Chiropraktikerinnen, usw.  sondern - und das gibt mir Hoffnung - Schulmediziner erweitern ihren Horizont: Viele können nun auch Akupunktur, Bioresonanz, Kinesiologie und in den USA gibt es bereits HOLISTIC Psychiatrists.

 

Die Zukunft der Gesundheit liegt in der Prävention

 

Ich denke, die akut schwer Kranken werden weiterhin im Schoß der Schulmedizin gut aufgehoben sein und die Menschen, die ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen möchten, werden verstärkt Experten aus der Alternativmedizin, Ernährungswissenschaft, Fitness engagieren, die sie dabei professionell unterstützen. Gerade sehe ich, den Beruf Gesundheitsberaterin gibt es auch schon. Nicht dumm, auf Prävention zu setzen, um Geld zu sparen. Es ist sicher billiger, weil die Menschen ihre präventiven Maßnahmen selbst bezahlen müssen. Die Krankenkassen bieten aber auch schon viele Präventionsprogramme, die sie für ihre Beitragszahler kostenlos oder verbilligt anbieten, informiere dich ruhig mal auf deren Webseiten.

 

Do it YOURSELF!

 

Was ich damit meine, wenn ich sage, dass es anstrengend ist, gesund zu werden und zu bleiben, ist, dass wir AKTIV werden müssen. Vorbei sind die Zeiten, in denen du dachtest, ein paar Pillen würden das Problem lösen. Chronisch Kranke müssen sich weiterbilden, selbst erforschen, was ihnen fehlt und wie sie es ihrem Körper wieder zurückbringen können. und gleichzeitig den Hintern hochkriegen, um ihre Gesundheit zurückzuerobern. Das gilt auch für den Geist.

 

Wie Ihr wisst, beschäftige ich mich mit der Kraft der Hormone und ich habe festgestellt, dass verschiedene Methoden, die jeder selbst anwenden kann, die kleinen Wunderdinger wieder auf Trab bringen. Aber man muss etwas dafür tun: besser essen, besser bewegen, besser atmen. Das tut den Hormonen gut und es kommen weitere Komponenten hinzu, die wichtigste ist Spaß. Du musst dich zuerst praktisch zwingen, Spaß zu haben. Simuliere Lebendigkeit und die Lebensenergie kehrt zurück.

 

Das klingt verrückt, aber ich kann es erklären. In aller Kürze: Lachen ist gesund, weil es offenbar die Hormone und sämtliche Selbstheilungskräfte positiv aktiviert. Berndt Rieger behauptet sogar, dass es hilft, zuerst nur die Mundwinkel auseinander zu ziehen und nur so zu tun, als würde man lachen. Dadurch entsteht anscheinend eine Art Biofeedback im Gehirn, das registriert Lachen, piepegal warum,  und schüttet Hormone und Neurotransmitter aus, die uns gut tun, weshalb wir mehr lachen usw., usf.

 

Aller Anfang vom Ende ist Stress

 

Ziel der ganzheitlichen Therapie ist es, Stress zu vermeiden. Sowohl körperlichen als auch seelischen. Stress, Konflikte und Überforderung, kann unser Organismus super gut abfedern, aber nur kurz.  Unser Körper ist wirklich ein hervorragendes Regenerierungskraftwerk, aber wenn zu viele Angriffe zu lange dauern, dann macht er schlapp. Beispielsweise kommt die Nebenniere mit der Cortisolproduktion nicht mehr klar und recherchiere mal die Symptome für Nebennierenerschöpfung...

 

Und das gilt für auch die psychische Gesundheit. Ich sage nur: Erschöpfungsdepression, also das was wir meinen, wenn wir vom Burnout sprechen.

 

Man kann nicht immer nur powern

 

Daher boomen Yoga, Meditation und Achtsamkeitstraining. Das finde ich super, aber, wie ich bereits an anderen Stellen gesagt habe, sollten wir auch gleichzeitig die uns bekannte Welt der Arbeit verändern. Da gibt es viele Ansätze, die heute noch radikal erscheinen, wie "Teilzeit für alle" von meinem alten Wegbegleiter in jungen Jahren Axel Mengewein und das Bedingungslose Grundeinkommen. Aber auch Vollzeitsjobs müssen lebendiger, menschlicher, sinnhafter werden, wenn wir als Gesellschaft nicht von einer Burnout-Epidemie überrollt werden wollen.

 

Führungskräfte der alten Schule müssen dringend anfangen, sinnvolle Aufgaben zu vergeben und ihre Mitarbeiter selbst an Lösungen arbeiten lassen. Auch in Firmen herscht akuter Bedarf an Kommunikationstraining für einen langfristig wert- und gesunderhaltenden Umgang miteinander.

 

In wenigen Jahren, wenn alle anderen Kollegen vielleicht schon zu zerschunden sind, dann wird es sich nicht länger vermeiden lassen: besser arbeiten, bessere Pausen machen, sinnvollere Aufgaben, wertschätzender Umgang miteinander, usw. Ihr werdet es hoffentlich noch erleben.

 

Körperlicher oder seelischer Schmerz - wer lässt wen nicht los?

 

Menschen mit starken körperlichen Schmerzen stöhnen jetzt, nein, nicht schon wieder der Mist mit der heilenden Kraft der Gedanken... Dochdoch: Es gibt nun einmal viele tausend Fälle von Selbstheilung und radikale Remissionen kommen immer wieder vor. Das sind zum großen Teil vielleicht Wunder, aber erstens, wieso solltest du nicht in den Genuss eines Wunders kommen und zweitens haben alle Geheilten etwas für ihre Genesung getan. Kelly Turner hat mehr als 1500 Fälle von Krebsheilung erforscht und 75 verschiedene Methoden ermittelt. Neun Faktoren hatten alle geheilten Patienten gemeinsam und zwei davon sind körperlich. Die anderen Sieben waren geistige Veränderungen.

 

Es sind konkrete, willentliche und vor allem absolut kostenfreie Selbstheilungsprozeduren, die du ja wengistens mal ausprobieren kannst: allen voran die Visualisierungsmethode, bei der das Krankmachende im Geiste immer weiter geschrumpft wird, bis es in der Vorstellung verschwindet. Jeden Tag. Immer wieder, bis es dann tatsächlich nicht mehr nachweisbar ist.

 

Alle Schulmediziner schütteln den Kopf, aber es gibt einfach überzeugend viele Leute, denen diese Methoden auch während einer konventionellen Therapie dabei geholfen hat, durchschnittlich viel schneller gesund zu werden als jene, die darauf verzichtet haben.

 

Es kostet nicht viel - probiere es doch wenigstens eine Weile aus

 

Du kannst dir jede Menge Bücher ausleihen aus der Bibliothek, in denen kluge Leute etwas über den Zusammenhang zwischen einer körperlichen Krankheit und ihrem seelischen Ursprung schreiben. Es gibt auch haufenweise Videos, aber leider ist auch viel Schrott dabei - du wirst schon ein Gespür dafür entwickeln, was davon Quatsch ist und was dir gut tut.

 

Die Hinweise auf einen direkten Zusammenhang zwischen seelischer Gesundheit und körperlicher Gesundheit sind wirklich eminent. Die große Ausnahme bilden dabei Kinder. Warum Kinder krank werden oder krank auf die Welt kommen, ist auch für ganzheitliche Mediziner ein großes Rätsel. Im Verdacht sehen Umweltgifte, aber wer sich in diesen Themenkreis begibt, der bohrt ein sehr dickes Brett an, das würde ich mir lieber nicht am Anfang meiner Selbsttherapie - und auch nicht am Anfang einer professionell begleiteten Therapie zumuten. 

 

Fang bei dir selbst an

 

Seelische Traumata und Verletzungen zu überwinden, ist eine Aufgabe, die man nicht so leicht allein schaffen kann, aber bis du einen Therapieplatz hast, kannst du schon mal vorsichtig anfangen, zu überlegen, woher der Schmerz stammt und ob er dich nicht loslässt oder du ihn nicht. Und warum. Und wenn du die körperlichen Stellschrauben für eine bessere Gesundheit drehst, wird es dir auch psychisch besser gehen. Und anders herum, siehe oben.

 

Sollte allergings dein Hirnstoffechsel schon derart in Mitleidenschaft gezogen sein, dass du Antidepressiva brauchst, dann ist das erst einmal gut. Eine gewisse Zeit lang schaffen sie es, dich zu stabilisieren und sobald du wieder klar siehst, kannst du auch unter AD anfangen, deine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

 

Nimm deine Gesundung selbst in die Hand

 

Wenn du schon so krank bist, dass dir sogar Spazierengehen zu schwer fällt, fang klein an. Nimm dir nur Mini-Schritte vor. Zumindest jeden zweiten Tag sollte es vorwärts gehen. Atme gesund, iss gesund und beweg dich. Irgendwann schaffst du es und nach einer Weile musst du dich dann gar nicht mehr überwinden.

 

Solltest du Hashimoto haben oder eine andrere Schilddrüsenfehlfunktion, kommst du um Nahrungsergänzungsmittel (NEM) wohl nicht drum herum. Leider gehen NEM schon ziemlich ins Geld und jede Krankenkasse zeigt dir den Vogel, wenn du die Kosten dafür zurückerstattet bekommen willst. Für sie sind das nur Lebensmittel und irgendwie haben sie damit auch recht. Aber die Hoffnung, dass du eines Tages weniger brauchst, je besser du dich ernährst, sollte dich trösten - das ist m.E. wirklich gut investiertes Geld. Mehr dazu unter Hashi & Psyche.


*Seit Februar 2019 verwende ich vorzugsweise die weibliche Schreibweise: Denken verändert Sprache und Sprache verändert Denken. Willkommen in einer Welt, in der mehr als 50 % der Menschen weiblich sind. Selbstverständlich sind männliche Menschen stets ebenfalls gleichberechtigt angesprochen oder gemeint.

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